Firmengeschichte

Seit mehr als 80 Jahren und nunmehr in der dritten Generation ist man im Hause Niemann im Bestattungswesen tätig. Im Jahr 1922 legte Friedrich Niemann mit dem Kauf eines im Volksmund benannten "Totenwagen" den Grundstein für das an der Quernheimer Strasse (B239) ansässige Unternehmen. Zum damaligen Zeitpunkt wurden die meisten Trauerfeiern mit anschließender Beisetzung vom Trauerhaus zum Friedhof im Trauerzug begleitet. Den Totenwagen gab es bis in die frühen 60er Jahre. Mit dem Bau der Friedhofskapellen in den einzelnen Gemeinden wurden diese Trauerzüge immer weniger.
Im Jahre 1963 wurde dann von Heinrich und Christa Niemann das Gewerbe des Bestattungsunternehmens bei der Gemeinde Kirchlengern angemeldet. Ein paar Jahre zuvor kaufte man einen PKW - Bestattungsanhänger und war dann mit diesem viel beweglicher geworden. Mit großer Willenskraft hat man jetzt die Aufgaben eines Bestattungsunternehmers umgesetzt. Aufgaben wie das Organisieren von Trauerfeiern und die dazugehörenden Formalitäten.
In den folgenden 30 Jahren wurde das Aufgabenspektrum im Bestattungswesen um vieles erweitert. Zum Beispiel: Feuer- und Seebestattungen oder das Organisieren von Beerdigungsnachfeiern. Auch das Beantragen von Sterbegeld, Witwer- oder Witwenrenten ist mit in das Programm aufgenommen worden.
Als dann im Jahre 1994 das Geschäft an Jürgen und Petra Niemann übergeben wurde, war viel mehr als eine Basis geschaffen. Mit der Übernahme des Bestattungsgeschäfts Wilhelm Sundermeyer, Bünde-Habighorst, im Jahre 1995 und Bestattungen Dammann, Bünde-Bustedt in 2002 ist man über die Grenzen hinaus in ganz Bünde, Kirchlengern und Bustedt bekannt geworden.
Im Zuge der Modernisierungen hat das Unternehmen reagiert und die Räumlichkeiten neu gestaltet. "Das Verkaufen von Produkten in unserer Branche möchten wir nicht nur aus dem Katalog anbieten können", meint Jürgen Niemann. "Mit den neuen Ausstellungsräumen haben wir die Möglichkeit der direkten Betrachtung und Anschauung geschaffen."